
Foto: Otmar Garschall, Christine Lechner, Franz Denk, Heidrun Schlögl, Martin Leonhardsberger und Gerhard Dollfuß.
Stadtgemeinde Mank
Am 8. Mai war eine Architektur-Exkursion zu Gast im ehemaligen Molkereiareal.
Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit dem Bus im Mostviertel unterwegs um ehemalige Industriestandorte und die Entwicklungskonzepte zu besichtigen. Neben der Manker Molkerei ging es auch nach St. Pölten in die Glanzstoff und zur Voith, auch die ehemalige Tischlerei Fürst in Melk wurde besucht.
Bürgermeister Martin Leonhardsberger und Stadtrat Otmar Garschall berichteten vom aktuellen Stand und den Plänen für das Molkereiareal. Mit dem Begegnungspark ist der erste Baustein des Stadtentwicklungskonzeptes schon fertig gestellt. Erste Grundstücksteile sind bereits an die GEDESAG verkauft, heuer folgen der zweite Teil und der Abbruch der ehemaligen Topfereihalle im Herbst.
Neuer Stadtteil entsteht
Auf dem Gelände des ehemaligen Molkereiareals entsteht in den nächsten 20 Jahren ein neuer Stadtteil. Die versiegelten Flächen durch die Biogasanlage wurden bereits entsiegelt, und auch die alte Molkerei weicht Wohnungen, Kindergarten, Büros, Gastro und Geschäften und dem Begegnungspark. Auf 3,4 Hektar entsteht ein neuer Manker Stadtteil, der nur 400 Meter vom Hauptplatz entfernt ist. Auf diese Weise werden alte verbaute Flächen begrünt und neu genutzt. Die Planung wurde in Kooperation mit der BOKU und der Donau-Uni sowie GEDESAG und Architekt Gerhard Dollfuß erarbeitet.
Abbildung: der neue grüne Stadtteil soll in den nächsten Jahrzehnten entstehen.

Neben der umfangreichen Begrünung und der Umsetzung des Schwammstadt-Prinzips geht man in Mank auch bei der Mobilität neue Wege. Nur 1 Stellplatz steht je Wohnung zur Verfügung, das Zweitauto soll durch Carsharing und Lastenräder ersetzt werden. Das Areal ist mit einem Geh- und Radweg ans Zentrum angebunden und liegt direkt am 11 Kilometer langen Radweg Krumpe. Die Mankerinnen und Manker profitieren schon jetzt vom Begegnungspark am Molkereiareal.