11.05.2018 9 Feuerwehren nach Unwetter im Einsatz
Ein heftiges Gewitter mit enormen Regenmengen und Hagel sorgte am Donnerstagnachmittag im Bereich Rührsdorf, Nacht und Fritzberg für einen Großeinsatz der Feuerwehr.
9 Wehren und 75 Mann, zahlreiche private Helfer und die Straßenmeisterei waren bis in die Nacht im Einsatz, um die Schlamm-und Eismassen zu beseitigen. Keller und Höfe waren überflutet und die Bundesstraße 29 musste aufgrund der Überschwemmung gesperrt werden. Die Manker Wehr mit 30 Mann und die FF Hürm leisteten mit 25 Mann den Ersteinsatz. Einsatzleiter Franz Dvorak hatte alle Hände voll zu tun, auch Bezirksfeuerwehrkommandant Roman Thennemayer und BGM Martin Leonhardsberger machte sich ein Bild vor Ort und organisierten Hilfe & Verpflegung für die Helfer. Aus Krummnussbaum wurde der Teleskoplader angefordert, um das kniehohe Hagel- und Schlammgemisch bei den Häusern Buresch und Bernhuber zu entfernen. Ein Minibagger der Fa. Thir leistete beim Haus Karner in Bodendorf und bei der Ortseinfahrt Strannersdorf Hilfe. Weitere Feuerwehren aus der ganzen Umgebung wurden zur Hilfe bei der Reinigung und zum Wassertranssport angefordert. Gegen 22.00 Uhr entspannte sich die Situation und die Wehren rückten nach und nach zur Verpflegung und Fahrzeugreinigung ins Manker FF-Haus ein. „Ein großes Lob und Dank an alle Helfer – die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt bei so einer Situation ist auch Trost für die Betroffenen“ so BGM Martin Leonhardsberger.
16.02.2018 Familienfreundliche Gemeinde Mank
Seit 3
Jahren ist die Stadt als „Familienfreundliche Gemeinde“ vom Ministerium
zertifiziert. Beim ersten Workshop am vergangenen Donnerstag im Rathaus Mank
schafften 24 Teilnehmer die Grundlage für die erneute Zertifizierung.
Vor 6 Jahren startete der Ausschuss für Jugend
und Familie unter Stadtrat Walter Wieser mit den Vorbereitungen zur ersten
Zertifizierung. Nach der Erhebung der Grundlagen wurden in den folgenden 3 Jahren
zahlreiche Projekte wie überdachte Bushaltestellen, Behindertenparkplätze,
Fitnessraum als Treffpunkt, JIM-Weiterentwicklung und Organisation des
Betreuten Wohnens, Jobbörse und rollstuhl- und kinderwagentaugliche Eingänge umgesetzt.
2014 erfolgte die offizielle Anerkennung, die nach 3 Jahren wieder erneuert
werden muss. „Wir wollen diesmal auch als Kinderfreundliche Gemeinde anerkannt
werden“, berichtet Walter Wieser das Ziel des Ausschusses.
24
Teilnehmer beim ersten Workshop
Irene Kerschbaumer von der NÖ Regional GmbH
führt den Zertifizierungsprozess in Mank mit der Gemeinde und Interessierten
durch. 2 Workshops sind zu absolvieren. Während in der ersten Arbeitssitzung
der aktuelle Stand erhoben wird und ein Fragebogen an die Bevölkerung ausgearbeitet
wird, geht es im zweiten Termin dann um die konkreten Projekte für die nächsten
3 Jahre. „Die Familien- und kinderfreundliche Gemeinde ist wichtig für einen
attraktiven Wohnort - wir haben schon ein sehr hohes Niveau und wollen noch
besser werden“ so BGM Martin Leonhardsberger.
17.01.2018 Schlüsselübergabe Betreutes Wohnen
Betreutes
Wohnen Mank ist Leuchtturmprojekt in NÖ
Am Mittwoch, 17. Jänner 2018 fand die feierliche Eröffnung des 3. Bauabschnittes vom
Betreuten Wohnen in Mank statt.
„Mank ist das Leuchtturmprojekt für betreutes
Wohnen in Niederösterreich“ lobte Landesrätin Barbara Schwarz den Einsatz des
Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ) und der Stadtgemeinde. GEDESAG Direktor
Alfred Graf dankte für die Unterstützung des Landes NÖ. Rund 2/3 des
Bauvolumens von 1,8 Mio. € sind durch eine Wohnbauförderungsdarlehen des Landes
gedeckt. Die günstigen Mieten von 378 bis 560€ können je nach Einkommen durch
den Wohnzuschuss des Landes um 210-330€ reduziert werden. Die 14 Wohnungen auf
neuestem Standard sind zwischen 40 und 66 Quadratmeter groß. Niedrigenergie-Standard
und Biomasseheizung ermöglichen umweltfreundliches Wohnen.
Einzugsgebiet
und Männeranteil größer
9 der 14 Wohnungen sind bereits vergeben, 34
Wohnungen von derzeit insgesamt 43 Einheiten sind bereits bewohnt. Lag das
Einzugsgebiet bei den ersten beiden Bauabschnitten noch in der Region, so
kommen die Bewohner im neuen Abschnitt auch aus Tulln, Spitz und dem St.
Pöltner Raum. Auch der Männeranteil ist im neuen Abschnitt bedeutend höher. Ein
weiterer Abschnitt mit 15 Einheiten steht in den kommenden Jahren noch zum
Abschluss aus.
Erfahrung
bestätigt Planung
Gerhard Dittinger dankte als Direktor des
Pflege- und Betreuungszentrums dem Bürgermeister und der Landesrätin für ihren
Einsatz „Ohne euch würde es das betreute Wohnen nicht geben.“ Gemeinsam mit
Pflegedienstleiterin Gabriele berichtete er aus der Erfahrung der letzten
Jahre. Die Notrufe in der Nacht sind 5-6 pro Jahr, der Verbindungsgang wird
seinem Namen mehr als gerecht: Die Bewohner kommen Mitgaessen, nehmen an
Veranstaltungen und Ausflügen teil und erhalten Unterstützung bei den
Formalitäten. 7 BewohnerInnen sind mittlerweile
vom betreuten Wohnen ins PBZ übersiedelt. „Die Leute kennen das Haus und die
Betreuer, daher ist der Wechsel einfach“ so Gerhard Dittinger.
Laura Stuphan und Eva-Maria Wallisch von der Musikschule
Alpenvorland sorgten mit 2 Harfen für eine besonders stimmungsvolle
musikalische Umrahmung. Pfarrer Wolfgang Reisenhofer – seine Mutter ist wohnt
ebenfalls im betreuten Wohnen - begrüßte die neuen BewohnerInnen in der Pfarre
und lud zum Beitrag für eine funktionierende Hausgemeinschaft ein. Beim
gemeinsamen Essen wurde der Erfolg mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, Stadt-
und Gemeinderäten, Architekt Gerhard Dollfuß und Baumeister Kurt Zehetner gebührend
gefeiert.